Aktuelles

Die Werksiedlung St. Christoph informiert sich bei Thomas Mayer


Die Interessenten der Werksiedlung Christophorus-Gemeinschaft besuchten am Freitag, 20. Januar 2017 Thomas Mayer um sich über die IG Schlachtung mit Achtung zu informieren.

Landwirtschaftliche Individualität wird auf dem Gelände dieser Gemeinschaft gelebt, neben den Kühen bevölkern auch Pferde, Schafe, Ziegen, Hunde und Katzen den Hof.

http://www.christophorus-gemeinschaft.de/werksiedlung_kandern/arbeiten/landwirtschaft.html

Behinderte Menschen sind mit eingebunden und so sind auch Zitat: "die Werksiedler sind in ihrer freien Zeit häufig im Kuhstall anzutreffen. Sie nehmen regen Anteil an allem, was mit «ihren» Kühen geschieht". Bereits Friedrich Nietzsche findet in seinen "Unzeitgemäßen Betrachtungen" schon sein Himmelreich bei den Kühen.

Auch hier dann natürlich der Wunsch einer stressfreien Schlachtung, das letzte und schwierigste Glied am Ende einer guten Haltung. Thomas Mayer erläuterte unser Projekt und die "Werksiedler" fanden unsere Arbeit sehr wichtig,  wollen uns weiter unterstützen und wir werden in Kontakt bleiben .


Besuch bei Herbert Siegel, Bio-Bauer im Allgäu , 06.01.2017

Kamerad und Gleichgesinnter - Herbert Siegel sorgt sich um das Wohl seiner Tiere.

"Den Stress auf Schlachthöfen will er ihnen ersparen. 2009 stellt er einen Antrag, auf der Weide schlachten zu dürfen. Im April 2016 bekommt er endlich die Genehmigung dafür. Das stressfreie Schlachten mit einer Schlachtbox ist sehr aufwändig, doch seine Tiere sind ihm das wert.

"Siegel ist überzeugt von diesem Weg. Weil er es mit seiner Verantwortung als Landwirt vereinbaren kann – „wenn das Tier ohne Stress stirbt, ohne Transport, wenn es einfach umfällt, ohne zu wissen, was passiert“. Weil auch das Fleisch hochwertiger ist – heller, aromatischer, länger haltbar –, wenn die Tiere bei der Schlachtung keine Stresshormone ausschütten, wie zahlreiche Untersuchungen belegen. Mit anderen Bauern hat Siegel die „Interessengemeinschaft Stressfreies Schlachten“ gegründet und eine Schlachtbox gekauft" . Weitere Info:  http://www.br.de/…/unser-l…/weide-schlachtbox-mobil-100.html

 

Für 2017 wünschen wir, alles Gute für Mensch und Tier

Tagung "Hofnahe Schlachtung" am 22.11.2016 in Hessen

Die Tagung "Hofnahe Schlachtung" in Hessen fand sehr grosses Interesse. Auf Einladung der beiden Landestierschutzbeauftragen Hessen (Frau Dr. M. Martin) , der LTB Baden-Württemberg (Frau Dr. C. Jäger) und des vlhf (Biofleischhandwerk, Frau A. Fink-Keßler), haben sich 160 Teilnehmer in Hüttenberg eingefunden. Bauern, Metzger, Tierärzte und Behördenvertreter haben sich versammelt , der Tenor: "Wir möchten Veränderung".  Spannende Vorträge aus den jeweiligen Blickwinkeln haben gezeigt, dass es bereits die verschiedensten Lösungsversuche gibt, um die mobile Schlachtung praktikabel zu machen. Nun braucht es Standards, mit denen sich bundesweit arbeiten lässt. Die AFFL-Gruppe der Bundeländer (Arbeitsgruppe Fleisch-Geflügelfleisch-Hygiene) hat sich bereits getroffen um diese Aufgabe anzugehen, Ziel ist es ja, eine EU-konforme Verordnung erstellen zu können. Das Tier soll tot in den Schlachthof verbracht werden. In einer einem  Schlachtbetrieb zugeordneten mobilen Einheit. Ob es gelebt hat  im Stall oder auf der Weide. Die gesetzlichen Vorgaben gilt es nun entsprechend umzusetzen. Mit dieser tollen Gelegenheit zur Vernetzung hat sich die Möglichkeit eröffnet, über den Erfahrungsaustausch der Anwesenden hinaus Kontakte zu knüpfen und so gemeinsam Vorschläge erarbeiten zu können. Hier sind die Vorträge einzusehen: https://tierschutz.hessen.de/vortr%C3%A4ge-zur-veranstaltung

Vortrag: Hofnahe Schlachtung aus Sicht eines Landwirts - Thomas Mayer, 22. November, Hüttenberg, Hessen

Wir freuen uns sehr über diese Gelegenheit die hofnahe Schlachtung aus Sichts eines Landwirts darstellen zu dürfen:

 

Vortrag von Thomas Mayer, 22. Nov. in Hüttenberg, Hessen.

 

(und weiterer interessanter Redner)

 

Einladung von Frau Dr. Madelaine Martin Landestierschutbeauftragte Hessen,
Dr. Cornelie Jäger, LBT Baden-Württemberg, und in Kooperation mit dem vlhf, Verband der Landwirte mit handwerklicher Fleischverarbeitung e.V.

 

Veranstaltung "Hofnahe Schlachtung"

 

Einladung: "Immer mehr Tiere müssen innerhalb von Deutschland dementsprechend lange transportiert werden. Auch tragen die Rahmenbedingungen wie Akkordarbeit bei der Betäubung nicht zu tierschutzgemäßen Schlachtbedingungen bei. Aber es gibt eine Möglichkeit die Schlachtung nachhaltig wieder in die Region zu holen. Wie das gehen könnte und sollte, das möchte ich Ihnen am Dienstag, den 22. November 2016, von 10:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr im Restaurant „Hüttenberger Bürgerstuben“, Hauptstr. 109, 35625 Hüttenberg
vorstellen"

Hoffest bei Fam. Weber in Kandern am 9.10.2016

Unser Equipment zu besichtigen beim Hoffest der Familie Weber auf dem Kreuzegertenhof in Kandern-Riedlingen.

Die beiden Komponenten wurden optimiert und sind nun zum Einsatz bereit. Eine Schlachtung ohne Angst und Stress auch für Hoftiere!!

 

Ideenkonferenz der IG in Kandern am 26.08.2016

Gemeinsam mit unseren interessierten Tierhaltern und unserem Metzger haben wir uns zu einer Denkrunde in Kandern getroffen. Mittelpunkt der Zusammenkunft bildete das Fressgitter und der Prototyp der mobilen Schlachtbox, die SMA-Box A.1. Der Ablauf einer Schlachtung wurde anhand dieser beiden Modelle besprochen. Die Szenarien wurden diskutiert und mögliche Veränderungen angedacht. Ein sehr konstruktives Zusammentreffen und Erfahrungsaustausch.

Antrittsbesuch bei Frau Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch am 25.7.16 im MLR Stuttgart

Antrittsbesuch der IG Schlachtung mit Achtung bei Staatssekretärin Frau Friedlinde Gurr-Hirsch MdL im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Vorstellung und Diskussion unseres Anliegens: Die mobile Schlachtung. Wir bedanken uns für die Einladung zu diesem Gespräch und für das Interesse. Besonderen Dank an Frau Dr. Cornelie Jäger und Herrn Dr. Edwin Ernst für die Begleitung unseres Projekts und die gute Zusammenarbeit.

Aktionstag "Milch" Tuttlingen, 10.06.2016

Organisation: Allianz für Menschenrechten, Tier - und Naturschutz
Lebenshilfe Kuh & Co e.V. , Bodenseegruppe Aktiv Gruppe, IG Schlachtung mit Achtung, Black Forest for Animals und Diana Hüsges sowie Thomas Baumann (Fitamin B)

Dadurch, dass wir uns mitten auf dem Marktplatz ( im vollen Marktbetrieb) mit unseren Infoständen platziert haben , interessierten sich viele Passanten für uns und kamen mit uns ins Gespräch. Die Menschen konnten sich durch umfassendes Info-Material zum Thema Milch informieren. Hauptthema, die vegane Ernährung und Alternativen zum Milchkonsum.

Gesprächsansatz  für die IG Schlachtung mit Achtung war der Umgang mit den Milchkühen und vor allem deren Schlachtung.  Hier ein paar Fakten:

Die Milchabgabe, auch Laktation genannt, beginnt mit der Geburt des ersten Kalbes der Kuh. Üblicherweise kalben Kühe erstmals in einem Alter von 24–32 Monaten. Kalb und Kuh werden meist direkt nach der Geburt getrennt. Die tägliche Milchmenge (Leistung) steigt nach der Geburt des Kalbes zunächst an, erreicht nach 4 bis 6 Wochen ihr Maximum und fällt dann ab (Laktationskurve). Damit sich der Zyklus wiederholt, wird die Kuh mit Beginn des Östrus und der ersten Ovulation wieder belegt.  Mittlerweile konnte die Laktationszeit von etwa ursprünglich sechs Monaten auf 10 bis 11 Monate ausgedehnt werden. Daher kann davon ausgegangen werden, dass etwa die Hälfte der heute ermolkenen Milch von schwangeren Kühen stammt.

Bullenkälber, die nicht zur Zucht verwendet werden, werden gemästet, um je nach System nach circa 12 bis 18 Monaten geschlachtet zu werden; junge Bullenkälber heißen Fresser.Würden die Mutterkühe nicht kurz nach der Geburt wieder befruchtet, wären sie nach Ende ihrer Laktationsperiode wirtschaftlich nicht mehr nutzbar.
Da sie dann nicht mehr genug Milch einbringen, um profitabel genug zu sein, werden sie meist in diesem jungen Alter geschlachtet. Eine Kuh, die während ihrer ersten Laktationsphase keine 7.000 Kilogramm Milch gibt, landet anschließend gleich im Schlachthaus, da ihre zukünftige Milchleistung zu gering wäre (5). Ihre natürliche Lebenserwartung läge bei 15 bis 30 Jahren.  Da die männlichen Kälber naturgemäß keine Milch geben, sind sie für die Milchindustrie nicht nutzbar. Sie werden nach ein bis zwei Wochen an Mastbetriebe verkauft und für die Fleischproduktion gemästet, bis sie nach wenigen Monaten bis etwa anderthalb Jahren, meist noch als „Kleinkinder“, im Schlachthof landen.

Jedes Jahr werden allein in Deutschland über eine Million Milchkühe geschlachtet. Wissenschaftlichen Studien zufolge ist davon auszugehen, dass circa zehn Prozent der Tiere trächtig waren. Der Großteil der Tiere befindet sich sogar im mittleren bis letzten Trächtigkeitsstadium. Die Kälbchen werden mitsamt den Eingeweiden als Müll entsorgt. Sind es bereits lebensfähige Kälbchen, ersticken sie nach der Betäubung des Muttertieres in der Gebärmutter elendig und werden mit ihr oft unbemerkt als Schlachtabfall entsorgt.

Die IG Schlachtung mit Achtung möchte für die Milchkühe zumindest einen
Tod ohne Furcht erreichen. Kein Verladen und kein Transport der meist ausgezehrten Tiere!!!

Danke an die Tierschutzallianz für die Organisation und Danke an alle Teilnehmer für ihren Einsatz und besonders für die Toleranz.

Schweiz:  Weideschlachtung gesetzlich erlaubt

Die schweizweit erste definitive Bewilligung für die Weideschlachtung ist nun rechtskräftig. Damit gibt es ab jetzt eine Schlachtmethode für Rinder, die ohne langen Transport und Stress im Schlachthaus auskommt. Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase mit zehn Weideschlachtungen wurde am 4. Mai 2016 das Rind Nr. 11 auf der Weide geschlachtet – erstmals mit gesetzlich verankerter Erlaubnis.  Info http://www.fibl.org/de/medien/medienarchiv/medienarchiv16/medienmitteilung16/article/weideschlachtung-gesetzlich-erlaubt.html

Radtour gegen Tiertransporte, Animals Angels fahren für die Tiere,  Auf der Tour de Alb u.a. zu Gast in Winzeln, 31.5.2016

Die Animals Angels machen bei der Tour de Alb  auf Tiertransporte aufmerksam und sammeln Spenden. "Ein kleines Stück Solidarität mit den Tieren auf dem Transport"

 

Die Animals Angels zu Gast in Winzeln!!!!!

 

 

Ein unglaublich interessanter Abend und ausserdem noch als Gäste: Dagmar Oest von der Tierschutzinitiative Menschen für Tiere und Iris Müller , Igelhilfe Dornhan/Weiden/Oberndorf a. N. Danke an alle für diese Begegnung und den Austausch.

Auszug aus dem newsletter der angels:

Mobile Schlachtbox
Am Abend kamen wir nach Fluorn-Winzeln zu Sandy und Manfred, die sich dafür einsetzen, dass Rinder und Kühe keine Transporte vor dem Schlachten erleiden müssen, sondern dass Tiere aus allen Haltungsformen in ihrer gewohnten Umgebung per Bolzenschuss betäubt und getötet werden dürfen, um Angst und Stress zu vermeiden (www.schlachtung-mit-achtung.de). Trotz der Unterschiede in unseren Auffassungen – natürlich wollen wir von Animals‘ Angels, dass überhaupt keine Tiere mehr geschlachtet werden – waren wir uns doch einig, dass wir den ‚Nutztieren" Leid ersparen wollen, wo es nur geht.

 

IG SCHLACHTUNG MIT ACHTUNG - DIE WEICHEN SIND GESTELLT

Seite 101, Koalitonsvertrag :

"Außerdem werden wir uns für die Schlachtung
der Tiere in ihrer Herkunftsregion stark machen und attraktive Modelle für mobile Schlachtung entwickeln. Wir wollen den Tieren lange Transportwege ersparen"

https://www.gruene-bw.de/app/uploads/2016/05/GrueneBW-Koalitionsvertrag-2016-Entwurf.pdf

Maik Werner, Sandra Kopf bei Fam. Kraibühler, Sonntag 20.3.16

Eine wunderbare Gelegenheit zum Austausch und Vernetzung. Auf der Weide der Fam. Kraibühler in Fürnsal fand ein Treffen statt mit Maik Werner (Grüne Aue) und Sandra Kopf (IG Schlachtung mit Achtung).
Das Highland Cattle eignet sich besonders für die extensive Weidebewirtschaftung. Ebenso bietet die Beweidung mit Hochlandrindern eine naturnahe Möglichkeit , um Flächen, die entweder unwirtschaftlich oder zu empfindlich für herkömmliche Nutzungsformen sind, in ihrem Zustand zu erhalten oder gar zu verbessern. Maik Werner bietet mit seinen Tieren auch Landschaftspflege von Kulturland, Renaturierung von Industriebrachflächen, Offenhaltung von Hochwassereinzugsflächen und sensiblen Naturschutzflächen an. Es ist einer seiner Ansprüche, die Tierzucht so natürlich und artgerecht wie möglich zu betreiben, ohne große Eingriffe des Menschen.Die Tierhalter konnten sich über die Besonderheiten und Eigenschaften der Tiere unterhalten und über Ihre Erfahrungen berichten. Ebenso besprochen wurde das Thema der stressfreien Schlachtung. Der Betrieb Maik Werner z.B.  schlachtet seine  Rinder stressfrei und ausschließlich in einer nahe gelegenen Privatschlachterei, die eine lange Anfahrt ausschließt. Jedes Tier wird einzeln geschlachtet. Anschließend erfolgt eine angemessene Reifung in unserem speziell dafür angefertigten Kühl- und Reifehänger. Fam. Kraibühler betreibt die Landwirtschaft  im Nebenerwerb und möchte für Ihre Tiere ebenfalls eine stressfreie Schlachtung umsetzen. Diese vorbildliche Tierhaltung möchte Fam.Kraibühler mit einer Angst- und Stressfreien Schlachtung "abrunden". Ein sehr informatives Treffen mit  engagierten Menschen. Infos Maik Werner: http://grueneaue.de/

 

 

Schwarzwälder Bote /  12.03.2016 -

"Da läuft einiges, wie es nicht sollte"

Tierschutz I Sandra Kopf kämpft für würdigen Umgang mit Schlachtvieh / Umdenken auch in der Politik

Sandra Kopf aus Winzeln bringt das Tabuthema Tierschlachtung auf den Tisch:
»Die Leute kaufen lieber Fleisch, wenn sie wissen, dass das Tier nicht leiden musste.
Wissen will man, wo die Tiere herkommen und unter weIchen Bedingungen sie getötet wurden.«

 

ganzen Bericht als PDF downloaden


Wohlbefinden von Tieren - Anspruch und Wirklichkeit

Tagung  Evangelische Akademie Bad Boll 3-6.3.16

111 Teilnehmer und Referentinnen und Referenten haben sich intensiv und mit hochkarätigen Vorträgen und ebensolchen Rednern mit diesem Thema befasst.

 

Ein Auszug der Veranstaltungs-Referate:


"Was versteht man unter Wohlbefinden von Tieren?"
"Von den Tierwohlkonzepten zur Eigenkontrolle - ein Vorschlag"
(eine Ausarbeitung von Frau Dr. C. Jäger, hochgelobt von den anwesenden
Fachleuten)
"Die Tierwohl-Kontrolle der Bioverbände als Praxisbeispiel"
"Kann das deutsche Tierschutzrecht Wohlbefinden von Tieren gewährleisten?" (eine Erläuterung von Dr. Christoph Maisack mit Darlegung von entsprechenden Urteilen aus der Praxis)
"Praktische Nutzen von Messergebnissen für die Veterinärmedizin"
(praxisorientierter und praxisnaher Vortrag von Frau Dr. Christine Bothmann)

 

Diese rundum komplexen Inhalte wurden dann von Teilnehmergruppen in entsprechenden Stationengesprächen diskutiert und die Zusammenfassung dieser Gespräche dann als Ergebnisse aus den Stationengesprächen präsentiert. Die Teilnehmer aus ganz Deutschland hatten und nutzten die Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und sich künftig auch entsprechend zu vernetzen, haben doch alle das gleiche Ziel: Wohlbefinden von Tieren.............

Politisches Schlachtfest mit Rezzo Schlauch und Martin Hahn

Um für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Fleischkonsum zu werben, lud Martin Hahn, grüner Landtagsabgeordneter für den Bodenseekreis, zu einem Rundgang im Überlinger Schlachthof mit anschließendem Essen , zusammen mit dem grünen Urgestein Rezzo Schlauch am Dienstag, 1. März, nach Überlingen ein

 

Textauszug ,  "Südkurier"  2.3.2016

 

"Beim Rundgang durch den kalten Überlinger Schlachthof „gehen wir jetzt genau den Weg des Fleischs“, so Zugmantel, der erst einmal dafür gesorgt hatte, dass alle Teilnehmer sich entsprechend der Hygienebestimmungen in weiße Plastikmäntel kleideten. Die Schlachttiere aus heimischer Region seien höchstens sechs bis acht Stunden in dem eigens dafür vorgesehenem Bereich und würden dort auch gefüttert. Alles ist darauf ausgelegt, dass die Tiere so wenig Stress wie möglich hätten. Das hilft dem Tier, das ist im Sinne des Tierschutzes und ist gut für die Qualität des Fleischs, erklärte Zugmantel. Er zeigte für einen Metzger viel Tierliebe, fand eine interessierte Dame. Auch fand sie es gut, einmal zu sehen, wo das herkommt, was später auf dem Teller liegt"

 

Schlachthof-Initiative

 

(u.a. : Den Tieren sollen die immer weiteren Transportwege zu den immer größeren Schlachthöfen erspart werden")

 

„Global denken – regional essen“: Diesen Slogan gibt sich die Initiative, die 1992 den bisherigen Überlinger Schlachthof vor dem Aus rettete. Innerhalb eines Monats schlossen sich damals Metzger, Bauern und Verbraucherverbände zusammen, um Überlingen und der Region eine Schlachtstätte zu erhalten. 2006 konnte dann der Neubau einer Schlachtstätte, der auf einem neuen Gelände mit der Möglichkeit zur Erbpacht und unter finanzieller Förderung der Kommunen und der EU realisiert wurde, bezogen werden. Die Gemeinden Überlingen, Salem, Uhldingen-Mühlhofen, Owingen und Sipplingen sind an der Schlachthof-Initiative Überlingen (SIÜ) still beteiligt. Gesellschafter der SIÜ sind unter anderem Fridolin Zugmantel von der gleichnamigen Metzgerei in Überlingen sowie Martin Hahn. (sma)

 

Herr Holzner ist  ein Südtiroler Metzgermeister, der sich  seit kurzer Zeit und über Anregung von Tierzüchtern mit dem Thema der Weide- bzw. Hofschlachtung  befasst. Aus tiefer Überzeugung heraus möchte er erreichen, dass dieses Schlachtverfahren in Südtirol zumindest gesetzlich so verankert wird, dass diese Methode als weitere Schlachtmöglichkeit zugelassen wird.Wir freuen uns sehr über diesen Kontakt und die Zusammenarbeit.http://www.lanaspeck.it/

 

Treffen mit Frau Angela Dinter, PROVIEH, am 10.2.2016

PROVIEH setzt sich für eine artgemäße und wertschätzende Tierhaltung in der Landwirtschaft ein. Grundlegende Motivation ist das Verständnis von „Nutz“tieren als intelligente und fühlende Wesen.

 

Angela Dinter, Qualitätsmanagerin (EOQ) und Auditorin (Fleischhygiene und Schlachtung) und Fachreferentin (Schwerpunkt Schlachtung , Tiertransporte) und Sandra Kopf von der IG Schlachtung mit Achtung, haben sich am 10.2.2016 zu einem Gespräch getroffen.  Gemeinsame Ziele wurden abgesteckt und eine Zusammenarbeit rund um dieses Tabu-Thema für die Zunkunft beschlossen.

"Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg " (H. Ford)
Herzlichen Dank, liebe Angela.

Weitere Infos: http://www.provieh.de

Themenabend: Alternativen zur Anbindehaltung Neue Ideen vor allem für kleine Bauernhöfe , 18. Febr. 2016

Herbert Pohlmann, übergebietlicher Stallbauberater vom Landwirtschaftsamt
Emmendingen, stellt am 18. Februar, 19 Uhr, Höhengasthof Adler auf dem Fohrenbühl/Lauterbach, "Alternativen zur Anbindehaltung - Lösungen für kleine Rinderbestände" vor. Beleuchtet werden neben den arbeitswirtschaftlichen Vorteilen, wie sich mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand beispielhafte Stallbaulösungen umsetzen lassen. Der Vortrag ist eine Kooperationsveranstaltung des Landwirtschaftsamts Rottweil und des LEV Mittlerer Schwarzwald. Anmeldung bis 16. Februar unter Telefon 07836/5863

Anfahrt hier

Wohlbefinden von Tieren  –   Anspruch und Wirklichkeit  04.03.-06.03.2016 Tagung in Bad Boll           

Das 2013 novellierte Tierschutzgesetz schreibt in dem neuen § 11 (8) betriebliche Eigenkontrollen in landwirtschaftlichen Tierhaltungen mit einer Erhebung von Tierschutzindikatoren vor.Auch für Heimtiere kann die Anwendung solcher Indikatoren sinnvoll sein.

 

Bisher fehlen aber noch geeignete Instrumente und Anleitungen zur Umsetzung dieser Anforderungen. Ziel der Tagung ist es, aufzuzeigen, ob und wie das Wohlbefinden von Tieren gemessen werden kann.

Wie können Indikatoren als Auslöser für konkrete Verbesserungen genutzt werden?

Welchen Forschungsbedarf gibt es? Wie können Indikatorensystemen sinnvoll weiterentwickelt werden?

Weitere Infos unter http://www.ev-akademie-boll.de/tr/programm/veranstaltungsreihen/tierschutz/detail-ts/tagung/600416.html 

Haben Tiere überhaupt ein Recht auf Wohlbefinden und in welchem Maße Einschränkungen des Wohlbefindens von Tieren gerechtfertig werden können. Unterschiedliche Perspektiven werden zu klären versucht. Spannende Vorträge erwarten die Teilnehmer.

VORTRAG: Gutes Essen -  Gesunde Tiere -  Glückliche Bauern  WIE GEHT DAS?

Rupert Ebners informativer, unterhaltsamer und sehr nachdenklich stimmender Vortrag, konzentrierte sich auf die Tierhaltung mit all ihren Problemen.  „Wir haben es mit Schmerz empfindenden Lebewesen zu tun.“ 

 

Auf Höchstleistung getrimmte, zwangsernährte, mit Antibiotika und Schmerzmittel vollgepumpte Tiere fristen ein Dasein, das mit artgerechter Haltung nichts zu tun hat. Mastkälber die aus Deutschland nach Spanien gekarrt werden oder auf engstem Raum eingepferchte Legehennen kennen sie nicht, die Freiheit von Schmerz, Stress und Angst.

 

„Stallungen müssen sich an den Bedürfnissen der Tiere orientieren. Vor dem Schlachten muss eine stressfreie, optimale Betäubung sichergestellt sein“, forderte der 62-jährige.

  Und natürlich müsse auch der Verbraucher umdenken.

 

Tierschutz / Tierhaltung / Betriebsgröße
"Das Verhältnis Mensch - Tier (sachkundiger, mitfühlender Mensch) ist die entscheidende Grundlage für eine moralisch verantwortungsvolle Tierhaltung."  

Naturschutztage Bodensee im Milchwerk Radolfzell 4.-6.1.2016

Workshop Bürgerinitiative "Aktiv gegen Massentierhaltung"


Im Rahmen der Naturschutztage am Bodensee im Milchwerk Radolfzell, fand ein Workshop der Bürgerinitiative Aktiv gegen Massentierhaltung statt. Diese BI setzt sich aus Mitgliedern von ABL, Nabu und BUND zusammen.

In dem kleinen Weiler "Hahnennest" bei Ostrach soll ein Megastall gebaut werden und  zu den bereits über 2500 Schweinen und 110 Kühen sollen noch 1000 Kühe hinzukommen. Das Fahrsilo soll eine Größe von  50.000m³ haben. 9 Mio. Liter (Billig)Milch würden so produziert werden können.... Ein Wasserschutzgebiet befindet sich in unmittelbarer Nähe, Lärm- und Schadstoffbelastung  die von so einer Megaanlage ausgehen sind nicht zu unterschätzen. Rückgang der Betriebe und Verdoppelung der Betriebsgröße, der Fall des Milchkontingents ist mitverantwortlich für diesen Trend. Pachtpreise werden in die Höhe getrieben, kleineren Betrieben bleibt oft nur
die Aufgabe.

Wir von der IG Schlachtung mit Achtung stehen auch für eine Haltung mit Achtung!!

Denn, Zitat BI: Wer Kühe als reine Produktionsmittel sieht und ihr Wohlbefinden an ihrer erbrachten HOCH-Leistung bemisst, hat die HOCH-Achtung vor unseren Lebewesen und der Schöpfung verloren...

Hier ein Auszug von https://www.aktion-agrar.de/begriffe-und-definitionen/:

 

"Die Definition von Tierfabriken ist nicht so einfach. Wir orientieren uns am Bundesimmissionschutzgesetz.

Ab der folgenden Zahl von Tieren bewertet das Gesetz Stallbauvorhaben wie Industrieprojekte: 1500 Schweinemast-, 560 Sauen-, 30.000 Masthühner, 15.000 Legehennen – bzw. Puten- und 600 Rinderplätze.

Ab diesen Tierzahlen ist es nicht mehr denkbar, Umbauten mit Auslauf zu schaffen und eine tiergerechte Haltung zu organisieren.

Tierzahlen allein helfen zur Bewertung allerdings nicht weiter. Immer muss es auch darum gehen, welche Fläche pro Tier zur Verfügung steht, wie es um die Betreuung bestellt ist und in welchem Zustand die Ställe sind. Immer relevanter werden auch Eigentumsfragen: Ist ein Betrieb eigentlich noch „selbstbestimmt“ oder bereits zu einem relevanten Teil in den Händen externer Investoren, die auf kurzfristige Gewinne blicken?

Uns ist bewusst, dass diese Zahlen auch aus wirtschaftlicher Sicht nicht unproblematisch sind:

600 Rinder sind arbeits- und kapitalintensiv und erfordern einiges Personal; 30.000 Masthühner können kaum eine Bauernfamilie ernähren."

 

 Weitere Infos unter http://pfullendorf.bund.net/fileadmin/bundgruppen/bcmsovpfullendorf/Dateien/Hahnennest/FLYER_BI_gegen_1000_Kuehe-Stall_in_Hahnennest.pdf

Der „Tanz um das vegane Kalb“  - Welche Ernährung ist gut für unsere Erde? (Fr. 23.10.15 , Balingen, Loft)

Eines ist Erwin Feucht besonders wichtig: „Es geht uns nicht darum, Besucher zu bekehren, wir wollen vor allem Bewusstsein schaffen.“ Wir, das sind die Grünen im Zollernalbkreis und der noch junge Verein Regionalgenial, die den „Tanz um das vegane Kalb“ veranstalten. „Fakt ist einfach, dass wir mit der Tierhaltung, wie wir sie betreiben, in Zukunft ein echtes Problem bekommen“, sagt Feucht. Man wolle daher nicht nur Veganer ansprechen, sondern alle, die sich für das Thema interessieren. „Es darf auch kontrovers diskutiert werden.“ Los ging's am Freitagabend unter anderem mit Filmausschnitten aus Taste the waste – Regisseur Valentin Thurn kam eigens nach Balingen – und einer Diskussionsrunde. Weitere sehr interessante Teilnehmer der Runde:  Manfred Kränzler - Ökolandwirt, Albert Eberhart - Landwirt, Martin Hahn - MdL - B90/Die Grünen und  Sabine Franz -  B2-Biomarkt. Nach der Diskussion gabe es die Gelgenheit zum Gedankenaustausch in Einzelgesprächen mit den Protagonisten.  Für unser Anliegen, der Schlachtung auf dem Haltungsbetrieb, fanden wir offene Ohren und dürfen uns über neue Kontakte freuen.  Ein gelungener Abend, wir wünschen uns, dass sich die Veranstaltung etabliert und hoffen auf weitere tolle Veranstaltungen.

FLEISCHWIRTSCHAFT 10/2015: Eine Alternative - auch für Fleischunternehmen?

Beweggründe der Landwirte, Initiativen und die aktuelle Rechtslage - Die IG Schlachtung mit Achtung wird auch genannt:

"Tiere müssen lebend in einen EU-zugelassenen Schlachthof verbracht werden". Sieht man von den Hauschlachtungen einmal ab, ist der Gesetzgeber recht strikt. Ausnahmen von diesem Grundsatz gab es bisher nur für Notschlachtungen und für das Schlachten von Farmwild und Bisons. Seit Ende 2011 gilt dies auch für einzelne, extensiv gehaltene Rinder. Inzwischen hat sich die Rechtslage hier deutlich konsolidiert. Doch die Idee einer mobilen Schlachtung auf dem Haltungsbetrieb selbst beginnt auf vielen Höfen gerade erst richtig Fuß zu fassen.

Demo/Mahnwachen vor Schlachthöfen /Neuland

Schlachthof Überlingen, Matthias Minister diskutiert mit Demonstranten

Aus aktuellem Anlass ein Nachtrag zu dieser Mahnwache vom 1. Oktober. Bundesweit fanden Mahnwachen vor den noch wenigen Schlachthöfen statt.

Leider hat hier eine Zentralisierung stattgefunden. Wir von der IG Schlachtung mit Achtung möchten dem entgegenwirken und vorhandene Strukturen erhalten. Wir möchten kleine Schlachtstätten und somit auch Arbeitsplätze erhalten. Gerade für uns sind solche kleinen regionalen Schlachtstätten von großer Bedeutung.


Wir möchten Tiere auf ihrem Haltungsbetrieb, ohne Angst und Stress betäuben und in einer mobilen Schlachtbox durch Blutenzug töten. Kein Separieren. Keine Manipulation. Kein Verladen. Kein Transport. Wenn ein Tier schon zum Zwecke der Fleischgewinnung sterben muss, dann wengistens ohne Furcht!!

Das Tier kommt dann tot zum Schlachthof und kann dann dort zerlegt werden. Innerhalb einer Stunde muss das der tote Tierkörper weiter verarbeitet werden. Deshalb gilt es die kleinen Schlachthöfe zu bewahren und damit die kurzen Wege (auch für die noch lebend transportierten Tiere) zu nutzen. Die Übergabe an den Schlachthof muss natürlich machbar sein.


Nicht jeder Schlachthof eignet sich zur Anlieferung eines bereits toten Tieres. Dieses muss ja nach der Tötungsbucht zur Zerlegung "eingeschleust" werden können. Der Überlinger Schlachthof beispielsweise könnte das realisieren, es gab bereits im Vorfeld Gespräche.

Der Tierschutzbund unterstützt das Programm von Neuland und damit auch den Überlinger Schlachthof, gilt dieser doch als Vorzeigebetrieb. Umso verstörender ist daher dieser Artikel  Seite 1 und 2 http://www.zeit.de/2014/24/neuland-gefluegelfleisch-tierzucht. 

Wir von der IG Schlachtung mit Achtung setzen uns für eine  wirklich tierschonende Schlachtung ein,  stoßen jedoch auf große Hürden. Angesichts solcher Schlagzeilen müssen wir jedoch staunen, denn unsere Methode ist absolut Tierschutzkonform....

 

Davidsfestival in Singen am Welttierschutztag 4.10.15

Drei Frauen aus der Gegend westlicher Bodensee/Hegau, veranstalteten das "Davidsfestival"
am  Welttierschutztag , 4. Oktober in Singen:


Bauern, Verbände, Parteien, Politiker und Tierschutzorganisationen konnten an Infoständen und in Gesprächen interessierten Besuchern ihre Sichtweisen und Aktivitäten näher bringen. Erster Redner: Landtagsabgeordneter  Grüne, Ausschuss Ländl. Raum  Martin Hahn. "Landwirtschaft
und Tierhaltung gehört zusammen". Martin Hahn berichtete von den Entwicklungen in der
Landwirtschaft,  immer größere Ställe zu bauen. Momentan lägen so viele Bauanträge vor wie nie bisher vor, für Ställe bis zu 500 Milchkühen. Ziel sei es aber der Entwertung vom Tier und tierischen Produkten entgegen zu wirken. Er sprach ausserdem die Mahnwache vor dem
Überlinger Schlachthof an. Dieser Schlachthof setze sehr auf Qualität, der Metzger, welcher
ein Tier tötet, verarbeite auch das Fleisch. Bei der Planung des Schlachthofes und bei der
baulichen Umsetzung hat er witgewirkt und betont, dass hier auf der "Schlusskurve auf dem Weg zum Tod" ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Tier herrsche. "Haltung/Erhaltung/Tierhaltung". Ein weiteres Anliegen ist ihm die Kennzeichnung  von Produkten, der Verbraucher soll auf einen Blick erkennen aus welcher Haltung das Produkt stammt und kann kaufen "was er verantworten will" . Ein Meilenstein sei beispielsweise die Kennzeichnung bei  den Eiern. Ein weiterer hochkarätiger Redner war Andreas Fendt, Bio-Rebell von der Stiftung Lebenshof Ziege-Kuh-Mensch, Geissenhof Strittberg, Lebenlassen e.V..  Andreas Fendt setzt sich dafür ein  "Tiere nutzen ohne zu Töten" und berichtete über seinen Werdegang und wie er zu dieser Erkenntnis gelangt ist. Er produziert Tierleidfreien Käse. Seine Ziegen geben Milch, ohne
Geburt eines Zickleins...Noch weitere Programmpunkte, Musik und leckeres Essen, rundeten
die Veranstaltung ab. Viele interessante Gespräche und verschiedene Anschauungen, die zum Nachdenken anregen, viele Eindrücke, die man mit nach Hause genommen hat. Obwohl wir, die IG Schlachtung mit Achtung uns dem Tabu-Thema Schlachten widmen und dieser Event ja
von vielen Veganern besucht wurde, konnten wir unsere Gesichtspunkte erläutern und haben
viel Zuspruch erfahren dürfen. In einer Diskussionsrunde mit Martin Hahn, konnten wir auch unsere Botschaft weitergeben und haben um Unterstützung von politischer Seite gebeten.

Davidsfestival Singen am 4. Oktober 2015

Sandra Kopf ist am Stand von PROVIEH anzutreffen und freut sich auf Besuch und regen Austausch.
PROVIEH kämpft gegen tierquälerische Haltungsbedingungen und gegen die Behandlung von sogenannten "Nutz"tieren als bloße Produktionseinheiten.


Davidsfestival:


"Unsere Motivation ist unser Respekt vor den Tieren und unsere Ablehnung jeglicher Art von Tierquälerei.
Unser Ziel ist es, darüber aufzuklären, welch unsägliche Qualen besonders die Massentierhaltung für die Tiere bedeutet und wie schädlich die Begleit- und Folgeerscheinungen (resistente Keime, Unmengen Gülle, etc.) für Mensch und Umwelt sind. Wir wollen über Bauernhöfe, Hofläden und Märkte in unserer Umgebung informieren bei denen man tier- und umweltfreundlich produzierte Lebensmittel und Produkte kaufen kann.
Alternative Produkte zum täglichen Fleischverzehr werden ebenfalls vorgestellt. Bauern, Verbände, Parteien, Politiker und Tierschutzorganisationen werden an Infoständen und in Gesprächen interessierten Besuchern ihre Sichtweisen und Aktivitäten näher bringen. "


Erlebnistag Landwirtschaft Lauterbach Sulzbach 26.7.15

Erlebnistag Landwirtschaft


Kontakte knüpfen - Erfahren was die Landwirte bewegt - Im Austausch bleiben


Ein wirkliches Erlebnis mit Herrn Jäckle von Forum Pro Schwarzwaldbauern  zu sprechen. Vielen Dank. Hier der Auszug eines Posts von Herrn Siegfried Jäckle:

"Obwohl die Abhängigkeit von Direktzahlungen, verbunden mit dem Druck zur Standardisierung der Produktion für die Supermärkte und die gleichzeitige Kritik der Gesellschaft an dieser Art der  Landwirtschaft Bäuerinnen und Bauern zur Verzweiflung treibt. Während Tierwohl, Biodiversität und Bodenschutz immer mehr Unterstützer haben, herrscht der Glaube, dass Bauernwohl nur eine Frage des Gewinns sei. In der Auseinandersetzung mit dieser Situation, sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass Bäuerinnen und Bauern selbst die Wahl haben zwischen drei Möglichkeiten:

  • sich vom Mainstream treiben lassen nach dem Motto „es geht nicht anders“  und immer mehr Stress für unsere Familien, Tiere, Pflanzen und Böden in Kauf nehmen?
  • auf die Politik hoffen und nach jeder Reform enttäuscht sein, weil ihre Regelungen fast immer hinter den Herausforderungen herhinken?
  • sich auf die Möglichkeiten unserer Schwarzwaldhöfe und eigene Ziele besinnen, um unabhängiger und resilienter ein gutes zukunftsfähiges Leben einzuüben?

 Weil es für den dritten Weg keine Rezepte gibt, sehen wir hier unsere Aufgabe im Aufklären über Folgen der Entwicklung und Möglichkeiten für eine andere Landwirtschaft. Dazu haben wir ein Netz mit  Querdenkern zwischen Wien und Paris geknüpft............"

 

 


STELLUNGNAHME- DIE WEIDESCHLACHTUNG - EINE PERSPEKTIVE FÜR KAG-FREILAND BETRIEBE?

Ausgehend davon, dass Rinder heute zur Fleischerzeugung geboren und gehalten werden und das Tier somit sein Leben bei der Schlachtung verliert, so handelt es sich jedoch bei der Weideschlachtung aus Sicht von KAGfreiland um die bestmögliche Situation für alle Seiten: das Rind ahnt bis zum letzten Moment nichts von seinem bevorstehenden Tod und kann ein möglichst artgerechtes Leben führen, der Landwirt erspart seinen Tieren unnötiges Leiden und sich selbst Stress beim Treiben und Verladen und der Konsument kann sich an einem qualitativ hochwertigen Stück Fleisch erfreuen....  ganzen Bericht lesen


9. Juni 2015, Bauernhof Zur Chalte Hose, CH-8127 Forch

Biobauern dürfen auf der Weide töten
Zürich erlaubt probehalber den Abschuss der Tiere im Freien – erstmals in der Schweiz.
Wir, Thomas Mayer, Gerhard Schaible und Sandra Kopf, bedanken uns, dass wir bei der
Medienkonferenz Startschuss für die Weideschlachtung - Erste Erfahrungen mit dem
tierfreundlichsten Verfahren, teilnehmen durften.  So können wir ein Netzwerk bilden,
europaweit. Teilnehmer aus der Schweiz, Österreich und Deutschland beim Gedankenaustausch,
es werden immer mehr....!!!